Sicherstellungszuschlagskalkulation

gemäß § 5 Absatz 2 KHEntgG in Verbindung mit § 17 Absatz 1 Satz 6 ff. KHG

Ausgangslage:

Der Sicherstellungszuschlag ist im Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und im Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) geregelt. Diese gesetzlichen Vorschriften setzen voraus, dass im Einzugsbereich des Krankenhauses ein geringer Versorgungsbedarf besteht, dass dem Krankenhaus eine kostendeckende Finanzierung nicht möglich ist und dass die Vorhaltung der Leistungen für die Versorgung der Bevölkerung notwendig ist. Krankenhäuser, welche die Vereinbarung eines Sicherstellungszuschlages anstreben, müssen spätestens im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen aussagekräftige Unterlagen vorlegen, die die erwähnten Tatbestandsmerkmale belegen können. Kommt eine Einigung nicht zustande, muss die Landesbehörde entscheiden, ob dem Grunde nach die Voraussetzungen für die Gewährung eines Sicherstellungszuschlages vorliegen. Entscheidet die Landesbehörde zugunsten des Krankenhauses, ist auf dieser Grundlage die Höhe des Zuschlages zu vereinbaren. Scheitern die Verhandlungen über die Höhe des Zuschlages, kann die Schiedsstelle angerufen werden.

Ihr Nutzen:

  • Sie erhalten eine Vorlage als nachvollziehbares Dokument zur Berechnung der Höhe des Sicherstellungszuschlages
  • Sie schaffen den Einstieg in die Fallkostenkalkulation nach den Vorgaben des InEK

Ziele unserer Beratungsleistung:

  • Ermittlung des Sicherstellungszuschlages auf Basis einer Fallkostenkalkulation nach den Vorgaben des InEK-Kalkulationshandbuches
  • Fachabteilungsbezogene Darstellung: die gesamten Fallerlöse werden den gesamten Kosten gegenübergestellt

Leistungsumfang:

  • Periodenkongruente Herleitung der relevanten Kosten- und Leistungsdaten wie im Kalkulationshandbuch beschrieben: periodenkongruent
  • Personalkostenverrechnung bzw. Kostenstellenverrechnung (= mehrstufiges in sich geschlossenes und transparentes System)
  • Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (IBLV) – Verrechnung der indirekten Kosten
  • Durchführung von Abgrenzungen – Umbuchungen von kalkulationsrelevanten Kostenbereichen in Kostenbereiche, die vor Verrechnung auf Kostenträgerebene ausgegliedert werden
  • Verteilung der finalen Kosten über vorgegebene Verrechnungsschlüssel auf die Fälle
  • Ergebnisdarstellung auf Fachabteilungsebene (für die Ermittlung des Sicherstellungszuschlages werden nur die relevanten Fachabteilungen zu Grunde gelegt)

Zielgruppe:

Krankenhäuser

Kontakt
Ihre Ansprechpartner an unseren Standorten:
Köln
Dipl.-Inf.
Stefan Wich
+49 (0)22038997-512
 
Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH
Schwerpunkte
  • Kostenträgerrechnung
  • Investitionskostenkalkulation
  • Softwareentwicklung