Verweildauermanagement

Ausgangslage:

Das Verweildauermanagement ist ein wesentlicher Baustein im Patientenmanagement und zielt auf die Effizienz der Leistungserbringung und damit die wirtschaftliche Grundlage der Behandlung ab. Stark wechselnde Patientenaufkommen, Verkürzungen der Liegezeiten, Veränderungen in den Kodierrichtlinien sowie Probleme in der Ablauforganisation erfordern die ständige Unterstützung und Beratung der Verantwortlichen, um der Gefahr von Unter- oder Überbelegung, unkoordinierter Aufnahmen und einer dadurch geringen Patienten- und Einweiserzufriedenheit entgegenzusteuern.

Ihr Nutzen:

  • Sie quantifizieren Einsparpotenzial und Erlösvolumen auf Fachabteilungsebene
  • Sie erhalten fachabteilungsbezogene Einzelberichte zur Verweildauersteuerung, zur Dokumentations- und Kodierqualität und zur medizinischen Qualität
  • Sie ermitteln fachabteilungsspezifische und bereichsübergreifende strukturelle und prozessuale Ursachen für Fehlbelegungen
  • Sie erzielen eine hohe Akzeptanz der Ergebnisse (Soll-Prozesse) durch Einbezug der Verantwortlichen
  • Sie steigern Ihre Patientenzufriedenheit

Ziele unserer Beratungsleistung:

  • Reduzierung von Fehlbelegungen
  • Sicherung der Kodier- und Dokumentationsqualität
  • Begleitung und Beratung der Fachbereiche zu Kodieranforderungen und MDK-Prozessen

Leistungsumfang:

  • Modul 1 - Dokumentenanalyse - Abweichungsanalysen und Aktenstichproben

Auf Ebene der Fachabteilungen werden Abweichungsanalysen durch Auswertung der stationären Leistungsdaten des § 21 KHEntG-Datensatzes durchgeführt. Hierbei wird zunächst ermittelt, ob und in welchem Maße die Verweildauern der Haupt-DRG pro Fachabteilung vom Katalogwert abweichen. Danach erfolgt zunächst eine strukturierte Prüfung von nach Patientengruppen ausgewählten Patientenakten zwecks Ermittlung von Ursachen für Fehlbelegungen im Patientenmanagement und der Leistungsdokumentation einschließlich Kodierung (15 – 20 Patientenakten pro Fachabteilung).

  • Modul 2 - Prozessanalyse - Vor-Ort-Gespräche zur Ursachenanalyse

Durch strukturierte Interviews mit den Verantwortlichen vor Ort werden die Ursachen für abweichende Ergebnisse der Verweildauersteuerung bezogen auf die relevanten Prozesse ermittelt:

  • Aufnahmemanagement
  • Behandlungsplanung und -prozess
  • Leistungsdokumentation und Kodierung
  • Entlassmanagement
  • Modul 3 - Workshop zur Prozessoptimierung des Verweildauermanagements

Definition von Soll-Prozessen auf Basis der Handlungsempfehlungen zum Patientenmanagement, sowie zur Leistungsdokumentation und Kodierung.

Zielgruppe:

Krankenhäuser und Trägerverbünde

Kontakt
Ihre Ansprechpartner an unseren Standorten:
Köln
Dipl.-Kfm.
Daniel Weitz
+49 (0)2203 8997-511
 
Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH
Schwerpunkte
  • Markt- und Wettbewerbsanalysen im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Wirtschaftlichkeits- und Zukunftskonzepte
Veröffentlichungen in der Fachpresse
2019
  • Internes Employer Branding als Chance zur Bindung von qualifiziertem Pflegepersonal: PflegeManagement, 6-7/2019, S. 7.