Personalbedarfsrechnung

Ausgangslage:

Die veränderte Markt- und Wettbewerbssituation zwingt die Betreiber von Gesundheitseinrichtungen zu einem ganzheitlichen strategischen Ansatz, der das Humankapital mehr und mehr in den Mittelpunkt stellt. In dem künftig noch intensiver werdenden Wettbewerb kann nur diejenige Einrichtung bestehen, die durch eine konsequente Personalbedarfsplanung und -entwicklung eine sichere Positionierung auf dem Gesundheitsmarkt erreicht.
Der Anteil der Personalausgaben beträgt schon heute 60 bis 70 Prozent der Gesamtausgaben. In den nächsten Jahren ist mit weiteren Personalkostensteigerungen zu rechnen, die nicht adäquat refinanziert werden können.

Ihr Nutzen:

  • Sie erhalten eine prospektive Bedarfsplanung mit Hilfe von Personalbedarfsberechnungen
  • Sie erkennen Personalunter- und -überbesetzungen

Ziele unserer Beratungsleistung:

  • Anpassung der Personalkapazitäten auf Grundlage einer differenzierten Planung
  • Ermittlung eines angemessenen und ausgewogenen Personalbedarfs

Leistungsumfang:

  • Leistungsbezogene Personalbedarfsermittlung

    • Datengrundlage bilden fachabteilungsbezogene Anhaltszahlen, Benchmark-Casemix-Indices und hauseigene Casemix-Indices sowie die Nettojahresarbeitszeit
    • Ermittlung von Besonderheiten der Fachabteilungen durch Interviews mit den Leitungskräften
    • Nichtbettenführende Abteilungen wie Anästhesie oder Radiologie werden nach der Leistungseinheitenmethode berechnet

  • Arbeitsplatzmethode

    • Berechnung gemäß den bestehenden Arbeitszeitmodellen
    • Festlegung der zu besetzenden Arbeitsplätze (Soll / Ist)
    • Personalbedarf bezieht sich auf die organisatorische und zeitliche Personaleinsatzplanung

  • DRG-Erlösmethode oder refinanzierte Methode

    • Grundlage ist die InEK-Matrix, in der die Personalkostenanteile für den Ärztlichen Dienst, den Pflegedienst, den Medizinisch-Technischen Dienst und den Funktionsdienst enthalten sind
    • Abbildung des stationären Bereiches, keine Berücksichtigung des ambulanten Bereiches
    • Ambulante und sonstige Erlöse werden für die Fachabteilungen anteilmäßig verteilt

Zielgruppe:

Krankenhäuser und Trägerverbünde

Kontakt
Ihre Ansprechpartner an unseren Standorten:
Köln
Dipl.-Kfm.
Matthias Hennke
+49 (0)2203 8997-501
 
Geschäftsführer
Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH
Matthias Hennke
  • Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen
  • Ab 1994 im Rechnungswesen und Controlling für das Alfried-Krupp-Krankenhaus in Essen tätig
  • Zwei Jahre Referententätigkeit in der Deutschen Krankenhausgesellschaft in Düsseldorf für den Bereich Krankenhausfinanzierung und -planung
  • Seit 2001 bei der Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH tätig und 2006 in die Geschäftsführung berufen
Schwerpunkte
  • Beratung finanzieller, organisatorischer und strategischer Fragestellungen von ambulanten und stationären Einrichtungen und Trägern des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Risiko- und Chancenmanagement
  • Kostenträgerrechnung
  • DRG-Fallkostenkalkulation
  • Kosten-, Leistungs- und Betriebsvergleiche (Benchmarking)