IT-Beratung für das Gesundheits- und Sozialwesen und die Freie Wohlfahrtspflege

Organisations- und Prozessoptimierung

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel ist die Gestaltung von Behandlungs-, Pflege- und Verwaltungsprozessen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie der Freien Wohlfahrtspflege unter gleichermaßen wirtschaftlichen wie qualitätsorientierten Kriterien aktuell eine zentrale Herausforderung. Veränderungen benötigen die Akzeptanz der Mitarbeiter: Wirtschaftliche und konzeptionelle Grundlagen reichen nicht aus, um Umstrukturierungen und ggf. Personalabbau vor den von den Änderungen betroffenen Mitarbeitern zu legitimieren.

Mittels Organisations- und Prozessoptimierungen lassen sich u. a. objektivierte Aussagen zu Merkmalen und Besonderheiten der Arbeitsorganisation, z. B. in den Fachabteilungen eines Krankenhauses (z. B. Ambulanzmanagement, Stationsorganisation), den Wohnbereichen oder Verwaltungen einer Pflegeeinrichtung treffen. Zurückgeführt auf die Ergebnisse von Personalbedarfsberechnungen oder Stellenschlüsseln erhält die Unternehmensführung wesentliche Hinweise zu organisatorisch notwendigen und vor allem realisierbaren Restrukturierungen als Voraussetzung für einen wirtschaftlichen wie qualitätsorientierten Personaleinsatz sowie für Prozessoptimierungen.

Für eine erfolgreiche und nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen zur Reorganisation ist es wesentlich, neben den Fakten auch das „Klima“ in den Teams einzubeziehen. Dadurch können sowohl Phänomene wie Überlastung, hohe Ausfallzeiten, Unzufriedenheit und Funktionalisierung erfasst als auch vorhandene Potenziale auf Team- oder Einzelebene erkannt werden.

Hierzu eignen sich Prozessanalysen, in denen die vollständigen Tagesabläufe der jeweiligen Berufsgruppen / Teams durch begleitende Beobachtung analysiert und bewertet werden. Dabei untersuchen wir Ihre Prozesse in vier Dimensionen: Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Standards und (IT-)Systeme und prüfen so, ob diese effektiv und effizient sind. Unsere erprobten Methoden, die aus Erfahrung gewonnenen Checklisten sowie die Definition von Best Practice sind der Maßstab, den wir an Ihre Prozesse anlegen.

Mit dem neuen § 2b Umsatzsteuergesetz (UStG) gilt ab dem 01.01.2021 die Umsatzsteuerpflicht für alle juristischen Personen des öffentlichen Rechts, die selbstständig Einnahmen erzielen. Dies gilt sowohl für die Kirche als auch für Kommunen. Die Umsetzung des § 2 b UStG führt zu erheblichen Veränderungen der Prozesse aller betroffenen Organisationen. Durch eine profunde Analyse und anschließende Optimierung bzw. Anpassung der Prozesse und Organisationsstrukturen sollen zukünftige Risiken, die im Zusammenhang mit der Umsetzung des § 153 Abgabenordnung und des § 2b UStG stehen, systemisch minimiert werden.

Gegen kriminelle Energie ist man nicht gefeit. Auch ist das Interne Kontrollsystem (IKS) vieler Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Freien Wohlfahrtspflege ist häufig nicht ausreichend aufgestellt, um das Entdeckungsrisiko für potentielle Täter im Vorfeld signifikant zu erhöhen. Umso wichtiger ist es, im Voraus die Stärken und Schwächen des organisationseigenen IKS in Bezug auf mögliche Betrugsmuster zu kennen und branchenübliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wir kennen uns aus mit den im Rahmen der Betrugsprävention üblichen Tätermustern und helfen Ihnen, diese mit geeigneten Methoden und Maßnahmen vorbeugend abzuschrecken.

Gibt es Hinweise auf Betrug bzw. Fraud, dann ist es erforderlich diesen im Nachhinein aufzuklären: zur ermitteln sind ggf. Täter, Tatmuster und Schadenshöhe. Anschließend arbeitet ein Team aus erfahrenen Ermittlern, IT-, Steuer- und Rechtsexperten an der Aufklärung – sensibel und mit Fingerspitzengefühl, bis sich der Verdacht beweisen lässt, der Täter überführt und die Strafverfolgungsbehörden involviert sind. Die Kosten einer solchen Untersuchung erstatten – Betrugsfall vorausgesetzt – im Regelfall die Vermögenschadenhaftpflichtversicherungen.

Den Leistungsumfang bestimmen Sie, je nach Bedarf und Status Quo. Sprechen Sie uns u. a. zu folgenden Themen an:

Kontakt
Ihre Ansprechpartner an unseren Standorten:
Köln

Christoph Lützenkirchen
+49 (0)2203 8997-515
 
Leiter des Geschäftsfeldes Organisations- und Prozessoptimierung
Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH
Christoph  Lützenkirchen
Christoph Lützenkirchen
  • Studium der Germanistik, Philosophie und Pädagogik
  • Betriebswirt (VWA), Bilanzbuchhalter
  • Berufsexamen zum Certified Internal Auditor
  • 20 Jahre Beratungstätigkeit im Gesundheits- und Sozialwesen; zuletzt Führungsverantwortung bei einer mittelständischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Seit 1. Mai 2019 Leiter des Geschäftsfeldes Organisations- und Prozessoptimierung im Geschäftsbereich Unternehmensberatung der Solidaris Unternehmensgruppe
Schwerpunkte
  • Organisations- und Prozessoptimierung im Krankenhaus, in der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe, in öffentlicher und kirchlicher Verwaltung
  • Beratung zum Facility Management und Neubauprozessen
  • Leistungsabrechnungs- und Dienstplanprozesse
  • Konzeption und Einführung von Risikomanagement-Systemen
  • Sonderuntersuchungen, dolose Handlungen
  • Interimstätigkeiten Rechnungswesen/Controlling
  • externe und interne Referententätigkeit
  • Fachartikel zur Internen Revision, Datenschutz und Risikomanagement von Unternehmen des Gesundheits- und Sozialwesen