Der Zeitplan für die Umsetzung der Krankenhausplanung NRW steht

Die Termine für die Umsetzung der Krankenhausreform NRW stehen fest

Quick Check zur Vorbereitung auf regionale Planungskonferenzen

Der Landesausschuss für Krankenhausplanung hat am Mittwoch, 10. August 2022, den Zeitplan für die Umsetzung der Krankenhausreform in NRW vorgestellt. Dieser sieht wie folgt aus:

  • Am 1. September 2022 erhalten die Krankenhäuser umfangreiche Informationen und Unterlagen für das Verfahren, damit sie sich sorgfältig auf die neue Krankenhausplanung NRW vorbereiten können.
  • Am 17. Oktober 2022 werden die Bezirksregierungen die Krankenhäuser zu Verhandlungen mit den Krankenkassen über regionale Planungskonzepte auffordern. Ab diesem Zeitpunkt können Krankenhäuser die benötigten Unterlagen digital in eine Datenaustausch- und Analyseplattform einstellen. Hierfür wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) eigens eine IT-Infrastruktur geschaffen, um die Krankenhäuser nicht durch Bürokratie zu überbelasten.
  • Am 17. November 2022 ist der offizielle Start der Verhandlungen zwischen den Krankenhäusern und den Krankenkassen. Danach prüfen die Bezirksregierungen und das MAGS die regionalen Planungskonzepte, auch unter Anhörung von Verbänden, Kommunen und Gewerkschaften. Am Ende entscheidet das MAGS über den Versorgungsauftrag der einzelnen Krankenhäuser. Die ersten Feststellungsbescheide über einen Versorgungsauftrag oder auch die Herausnahme sollen in 2023 ergehen.


Der Zeitplan ist sportlich. Gerade die regionalen Planungskonferenzen bedeuten einen enormen Aufwand für die Krankenhäuser. Angesichts der Vielzahl an Daten und regionalen Planungskonzepten, die mit den verschiedenen Akteuren für die insgesamt 337 Kliniken in NRW abgestimmt werden müssen, ist das von den Bezirksregierungen bzw. vom MAGS gesteckte Ziel, bereits in 2023 die ersten Feststellungsbescheide zu erlassen, sehr ehrgeizig gesteckt.

Wir empfehlen Krankenhäusern - sofern noch nicht geschehen – zeitnah ein Konzept zu erstellen, mit dem sie darstellen, dass sie die relevanten Mindestvorgaben an die jeweilige Leistungsgruppe, wie z.B. die personelle Ausstattung, Qualität, Erreichbarkeit etc., bzw. das gewünschte Versorgungsangebot erfüllen. Zuvor sollten die Leistungen auf ihre Wirtschaftlichkeit hin identifiziert worden sein.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Unterstützung benötigen. Wir rüsten Sie für die regionalen Planungskonferenzen und geben Ihnen medizinstrategische Empfehlungen an die Hand.

Kontakt
Ihre Ansprechpartner an unseren Standorten:
Köln
RAin
Agnieszka Kreutzberg, LL.M.
+49 (0)2203 8997-422
 
Rechtsanwältin

Solidaris Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Agnieszka Kreutzberg

  • Studium der Rechtswissenschaft in Regensburg und Gießen
  • seit 2010 Rechtsanwältin
  • 2010 Rechtsanwältin mit Schwerpunkten im Heilmittelwerberecht sowie Medien- und Urheberrecht, Köln
  • 2011 Masterstudiengang im Medizinrecht (LL.M.), Universität Düsseldorf
  • 2014 Syndikusrechtsanwältin bei einem international agierenden Medizinprodukteunternehmen, Köln
  • seit 2019 für die Solidaris Rechtsanwaltsgesellschaft mbH tätig


Schwerpunkte

  • Medizinrecht
  • Kooperationen im Gesundheitswesen
  • Krankenhaus- und Vertragsarztrecht
  • Ärztliches Berufsrecht, Zulassungsrecht
  • Medizinische Versorgungszentren
  • Medizinprodukterecht, Hilfsmittelrecht
  • Werberecht im Gesundheitswesen


Aktivitäten

  • Publikationen in Fachzeitschriften im Gesundheitswesen
  • Vortragstätigkeiten

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2021

  • Was gilt, wenn man die Verantwortung träg?: Health&Care Management, 08/2021, S. 60-61.
  • Dürfen Gesellschaftende angestellt tätig sein?: Health&Care Management, 06/2021, S. 58-59.

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2020

  • Kehrtwende in der Genehmigungsfiktion: Health&Care Management,12/2020, S. 58.
  • Verbandssanktionengesetz - Entwurf eines "Strafrechts": Health&Care Management, 4/2020,
    S. 58-59.
  • Bessere Versorgung durch Digitalisierung: Health&Care Management, 3/2020, S. 64-65.
Köln
RAin
Ines Martenstein, LL.M.
+49 (0)2203 8997-419
 
Fachanwältin für Medizinrecht

Solidaris Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Ines Martenstein

  • Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Montpellier und Köln
  • seit 2012 Rechtsanwältin
  • 2012 Masterstudiengang im Medizinrecht (LL.M.), Universität Düsseldorf
  • 2012 Rechtsanwältin in der Rechtsanwaltskanzlei Ratajczak & Partner, Sindelfingen 
  • seit 2016 für die Solidaris Rechtsanwaltsgesellschaft mbH tätig

Schwerpunkte 

  • Medizinrecht
  • Ärztliches Berufs- und Weiterbildungsrecht
  • Zulassungsrecht, Vergütungsrecht
  • Krankenhaus- und Vertragsarztrecht
  • Gesellschaftsrecht der Heilberufe
  • Kooperationen im Gesundheitswesen 

 Aktivitäten 

  • Coautorin des Praxishandbuches: „Tax Fraud & Forensic Accounting – Umgang mit Wirtschaftskriminalität“, 2. Auflage, Springer, 2017
  • Regelmäßige Publikationen in Fachzeitschriften im Gesundheitswesen

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2022

  • Prüfung von Pflegebedürftigkeit ist nicht zwingend eine medizinische Frage: Altenheim, 6/2022, S. 28-29.
  • So sichern Krankenhäuser ihre Erlöse, Health&Care Management, 1/2022, S. 48-49.
  • Abrechnungs- und Strukturprüfung im Jahr 2022: KU - Krankenhaus-Umschau, 1/2022, S. 26-28.


Veröffentlichungen in der Fachpresse
2021

  • Wie sich Krankenhäuser für den Datenaustausch rüsten: Health&Care Management, 1/2021, S. 54-55.
  • Welche Häuser von der Freihaltepauschale profitieren: Health&Care Management, 3/2021, S. 60-61.
  • Datenschutz korrekt regeln: Health&Care Management, 4/2021, S.60-61.

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2020

  • Neuorganisation des MDK: Health&Care Management, 1-2/2020, S. 58-59.

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2018

  • Strafrechtliche Risiken im Krankenhaussektor: Die Tücke liegt im Detail: KMA, 7/8 2018, S. 58-60.
  • Kein Vergütungsanspruch ohne Unterschrift: Health&Care Management, 6/2018, S. 52.

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2017

  • Vorstationäre Vergütung: Health&Care Management, 4/2017, S. 56.
  • Kein Erstattungsanspruch der Aufwandspauschale: Health&Care Management, 5/2017, S. 55.
  • Personaluntergrenzen in pflegesensiblen Bereichen: Health&Care Management, 11/2017.

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2016

  • Ist die Zukunft schon da?: Health&Care Management, 12/2016, S. 48-49.
Köln

Dr. med. Rolf Syben (MBE)
+49 (0)2203 8997-374
 
Leiter Geschäftsfeld Strategie und Geschäftsfeldentwicklung

Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH

Dr. med. Rolf Syben (MBE)

  • 2003 - 2005 stellvertretender Leiter, später Leiter des Geschäftsbereichs Medizincontrolling und Strategie der Charité Universitätsmedizin Berlin
  • 2006 - 2008 Regionalkoordinator und stellvertretender ärztlicher Direktor des Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin
  • 2008 - 2011 Ärztlicher Direktor und leitender Verwaltungsdirektor Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin
  • 2011 - 2020 Geschäftsführender Direktor des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums, des Vivantes Wenckebach-Klinikums und der Hartmut-Spittler Fachklinik in Berlin
  • 2020 - 2021 Medizinischer Direktor am Klinikum Wolfsburg
  • seit 1. Januar 2022 bei der Solidaris als Leiter des Geschäftsfelds Strategie und Geschäftsfeldentwicklung tätig

Schwerpunkte

  • Entwicklung regionaler und einrichtungsbezogener medizinstrategischer Konzepte
  • Aufbau, Weiterentwicklung und Unterstützung des Medizinmanagements inkl. Krisenmanagement im klinischen Bereich
  • Strategische Beratung und Unterstützung im Kontext Budgetverhandlungen und Krankenhausplanung
  • Vorbereitung und Begleitung von Besetzungsverfahren im klinischen Bereich
  • Optimierung klinischer Organisation, Beratung bei der Ressourcenplanung inkl. baulichen Konzepten

Veröffentlichungen in der Fachpresse
2022

  • NRW als Blaupause für den Bund - Probleme und Zielstellungen der Krankenhausplanung, Health&Care Management, 2/2022, S. 52-53.